Teilhabe am Arbeitsmarkt

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Langzeitarbeitslose

Seit dem 1. Januar 2017 wird durch das Jobcenter Bremen, unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa mit Mitteln des Landes und des ESF, versucht in einer großangelegten Offensive die Situation der Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Es soll durch geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von zwei bis fünf Jahren ein Verbleib in Arbeit und damit ein Ende des Leistungsbezuges erreicht werden.

01.01.2017 – 31.12.2019
Landesprogramm „Perspektive Arbeit“ Öffentlich geförderte Beschäftigung für 500 Langzeitarbeitslose im Lande Bremen (LAZLO)

01.01.2019 – 31.12.2024
Geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach § 16i SGB II für 400 Langzeitarbeitslose im Lande Bremen (TaAM).

01.01.2019 – offen
Geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach § 16e SGB II für Langzeitarbeitslose Leistungsbezieher in neuer Fassung.

Das alz unterstützt diese Offensive zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit in Bremen Nord durch die Begleitung der Programm und aktiv durch die „Leitstelle für Bremen-Nord“.

Leitstelle Nord

Die „Leitstelle Nord“ hat die Aufgabe, BewerberInnen und Betriebe zusammen zu bringen und damit zur vollständigen Besetzung aller geförderten Stellen (LAZLO/16i/16e) beizutragen.

Die Leitstelle

  • spricht potentielle BewerberInnen an,
  • akquiriert neue Stellen und berät Betriebe,
  • kooperiert mit den Integrationsfachkräften des Jobcenters zur Klärung der Fördervoraussetzungen,
  • begleitet den Bewerbungsprozess,
  • unterstützt die Besetzung der freien Stellen mit geeigneten BewerberInnen.

Die von verschiedenen Arbeitgebern für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren eingestellten Personen werden tätigkeitsbegleitend unterstützt,und beraten (Flankierung). Bei Bedarf erfolgt auch eine Beratung der Arbeitgeber bezüglich des/der jeweiligen Mitarbeiter/in.
Über die Flankierung sollen Vermittlungshemmnisse (z.B. gesundheitliche Probleme, familiäre Verpflichtungen, fehlende Schlüsselqualifikationen) abgebaut und eine weitere berufliche Perspektive nach Ende der geförderten Maßnahme ermöglicht werden. Die Flankierung innerhalb der Maßnahme erfolgt individuell und orientiert sich an den individuellen Problemlagen und Bedürfnissen der Teilnehmerin/ des Teilnehmers und an den Anforderungen des einstellenden Betriebes. Das Angebot ist für die Teilnehmenden freiwillig.

Die Flankierung soll dazu beizutragen, dass

  • das Leistungsvermögen der Teilnehmenden im Betrieb während der Maßnahme steigt,
  • die Hilfebedürftigkeit der Teilnehmenden am Ende des Projektes beendet oder zumindest erheblich verringert ist,
  • die Teilnehmenden dauerhaft über die Maßnahme hinaus in den einstellenden Betrieb oder einem anderen Unternehmen eingegliedert werden.

Die Aufgaben der Flankierung orientieren sich an den Anforderungen des Arbeitsalltages und sind damit auch auf die Unterstützung und Entlastung der Arbeitgeber ausgerichtet. Der Flankierer ist das „verbindende Glied“ im Dreiecksverhältnis von Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Jobcenter.

Die Teilhabe am Arbeitsmarkt, Leitstelle Nord und die Flankierung im Rahmen des Landesprogramms LAZLO werden gefördert durch:

 

Ansprechpartner

Arbeit und Lernzentrum e.V.
Hermann-Fortmann-Str. 18
28759 Bremen

Leitstelle Nord
Holger Degwitz
Tel. 0421 – 69 84 642
E-Mail

Flankierung LAZLO Nord:
Holger Degwitz
Tel. 0421 – 69 84 642
E-Mail

Bürozeiten:
Montags bis Donnerstags 07:00 – 16:00 Uhr
Freitags 07:00 – 13:00 Uhr.