Teilhabe am Arbeitsmarkt

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Langzeitarbeitslose

Seit dem 1. Januar 2019 wird durch das Jobcenter Bremen, unterstützt durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa mit Mitteln des Landes und des ESF, versucht in einer großangelegten Offensive die Situation der Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Es soll durch geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von zwei bis fünf Jahren ein Verbleib in Arbeit und damit ein Ende des Leistungsbezuges erreicht werden.

01.01.2019 – 31.12.2024
Geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach § 16i SGB II für 400 Langzeitarbeitslose im Lande Bremen (TaAM).

01.01.2019 – offen
Geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach § 16e SGB II für langzeitarbeitslose Leistungsbezieher in neuer Fassung (EVL).

Das alz unterstützt aktiv diese Offensive zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit in Bremen Nord durch die Begleitung der Programme.

Das alz versucht, BewerberInnen und Betriebe zusammenzubringen und damit zur Besetung der geförderten Stellen (§16i/§16e) beizutragen.

Die MitarbeiterInnen des alz

  • sprechen potentielle BewerberInnen an,
  • akquirieren neue Stellen und beraten Betriebe,
  • kooperieren mit den Integrationsfachkräften des Jobcenters zur Klärung der Fördervorraussetzungen,
  • begleiten des Bewerbungsprozess
  • unterstützen die Besetzung der freien Stellen mit geeigneten BewerberInnen

Die von verschiedenen ArbeitgeberInnen für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren eingestellten Personen werden tätigkeitsbegleitend unterstützt und beraten (Flankierung). Bei Bedarf erfolgt auch eine Beratung der Arbeitgeber bezüglich der jeweiligen MitarbeiterInnen.
Über die Flankierung sollen Vermittlungshemmnisse (z.B. gesundheitliche Probleme, familiäre Verpflichtungen, fehlende Schlüsselqualifikationen) abgebaut und eine weitere berufliche Perspektive nach Ende der geförderten Maßnahme ermöglicht werden. Die Flankierung innerhalb der Maßnahme erfolgt individuell und orientiert sich an den individuellen Problemlagen und Bedürfnissen der Teilnehmenden und an den Anforderungen des einstellenden Betriebes. Das Angebot ist für die Teilnehmenden freiwillig.

Die Flankierung soll dazu beizutragen, dass

  • das Leistungsvermögen der Teilnehmenden im Betrieb während der Maßnahme steigt,
  • die Hilfebedürftigkeit der Teilnehmenden am Ende des Projektes beendet oder zumindest erheblich verringert ist,
  • die Teilnehmenden dauerhaft über die Maßnahme hinaus in den einstellenden Betrieb oder einem anderen Unternehmen eingegliedert werden.

Die Aufgaben der Flankierung orientieren sich an den Anforderungen des Arbeitsalltages und sind damit auch auf die Unterstützung und Entlastung der ArbeitgeberInnen ausgerichtet. Die Flankierung ist das „verbindende Glied“ im Dreiecksverhältnis von Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Jobcenter.

Die Teilhabe am Arbeitsmarkt, Leitstelle Nord und die Flankierung im Rahmen von §16i SGBII (TaAM) und §16e SGBII (EVL) werden gefördert durch:

 

Ansprechpartner

Arbeit und Lernzentrum e.V.
Hermann-Fortmann-Str. 18
28759 Bremen

Holger Degwitz
Tel. 0421 – 69 84 642
E-Mail

Bürozeiten:
Montags bis Donnerstags 07:00 – 16:00 Uhr
Freitags 07:00 – 13:00 Uhr.